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EXPO 2000 Nachwort

Ein Schlußwort von meiner Frau Bärbel.


153 Tage EXPO waren am 31. 10. 2000 'plötzlich' vorbei.

Bei der Abstimmung vor etwa 10 Jahren waren wir EXPO-Gegner und hatten dagegen gestimmt, uns dann aber der knappen Mehrheitsentscheidung gebeugt. Wir haben dann in der Presse die diversen Geschäftsführerwechsel verfolgt, verbunden mit immensen Geldausgaben. Einzig Frau Breuel stand von Beginn an bis zum Schluß zu Ihrer Aufgabe. Eine gelungene Expo ist ihr Verdienst. Wir haben uns durch Großbaustellen und Bahnhofsumbauten gequält und haben nie geglaubt, dass die Großbaustelle EXPO-Gelände tatsächlich am 1. 6. 2000 fertig ist.

Doch die Baustellen verschwanden Ende April, der Bahnhof feierte im Mai eine große Einweihungsparty, die neue U-Bahn-Linie zum Kronsberg war fertig und in den Medien kamen häufiger Berichte. Eine Woche vor Beginn der Ausstellung sind wir dann doch auf den Geschmack gekommen und haben uns gleich für eine Monatskarte für Juni entschieden.

Wir waren am Eröffnungstag da (ohne Kamera) und waren sofort begeistert. Wir starteten im Ostgelände mit den Nationenpavillons, in die meisten kamen wir ohne Anstehen hinein, dann über die Exponale und die große Freitreppe in den Westteil, den wir konditionsmäßig nur noch teilweise schafften. Und an diesem Tag hatte Reinhard beschlossen, dass er zukünftig nur noch mit Kamera auf die Expo geht. Zu dieser Zeit muß dann auch die Idee mit der Internetsite entstanden sein.

Im Juni bewegten wir uns zwischen der EXPO, Foto-Dose am Engelbosteler Damm und zu Hause am Computer, um die Bilder und erste Hinweise ins Internet zu stellen. Im Juli haben wir die Expo überwiegend durch das hervorragende EXPO-Journal der HAZ verfolgt. Wir bekamen diverse Anfragen per E-mail zu speziellen Themen oder zu Vorschlägen, was man sich ansehen sollte. Reinhard versuchte, mit seiner Site die EXPO schmackhaft zu machen. Die massive Kritik in der Presse wurde dieser tollen Veranstaltung wirklich nicht gerecht.

Im August hatten wir dann doch ernste Entzugserscheinungen und sind mit diversen Abendkarten dort gewesen. Denn wir hatten noch lange nicht alles gesehen, der Juni war so plötzlich vorbei. Wir haben dort gemeinsam mit der Familie so manchen schönen Abend verbracht. Wir haben viele schöne Erinnerungen, die wir hier im einzelnen gar nicht aufschreiben können.

Das Größte für uns war natürlich die Preisverleihung im Deutschen Pavillon. Die meisten Besuche endeten mit einem Abstecher bei den Norwegern, wo wir nach und nach alle Aquavits (18 verschiedene Sorten) durchprobiert haben.

Eine Woche vor Ende der Expo erfaßte uns doch eine gewisse Wehmut. Unsere erste EXPO-Tageskarte, die wir Weihnachten von unseren Kindern bekommen hatten, haben wir 9 Tage vor Ende der EXPO ganztags abgelaufen und die letzten weißen Flecken noch erkundet. Haben noch einmal schön gegessen, den letzten Aquavit bei den Norwegern getrunken (die hatten nur noch 3 Sorten im Ausschank) und sind dann doch mit einer kleinen Träne im Auge zum letzten Mal Richtung U-Bahn im Osteingang rausgegangen.

Die erste Weltausstellung in Hannover endete mit einer Parade mit vielen Teilnehmern der EXPO, einer Riesenparty auf der Plaza mit 100.000 Besuchern und einem tollen Feuerwerk. Diese Angaben haben wir aus der Zeitung, wir waren am letzten Tag nicht dort.

Die Bilder vom letzten EXPO-Besuch stehen nun auch im Netz, das EXPO-Journal hat am 1. 11. 2000 die letzte Ausgabe gedruckt, die 131. Ausgabe mit einem Umfang von 40 Seiten. In dieser Ausgabe bedanken sich der Bundeskanzler Herr Gerhard Schöder, unser Bürgermeister Herr Herbert Schmalstieg und viele Partner der EXPO. Die Üstra bedankte sich in den Stationen auf den elektronischen Anzeigetafeln bei allen Gästen und Mitarbeitern in drei Sprachen.

Es war schon ein tolles Fest, was wir hier 5 Monate in Hannover feiern konnten.

e-mail, Gästebuch, Forum Wieder nach oben www.luszcz.de/expo2000/thnachda.htm

© 2000 Reinhard F. Luszcz, BLS Barbara Luszcz Software, Stand: