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Brustkrebs: Erlebt und aufgeschrieben von Barbara Luszcz.

Vorwort.

Donnerstag, 6. Mai 2004

Seit gestern gehe ich ohne Perücke los. Heute Morgen habe ich sie in den Karton gelegt und in den Schrank gestellt. Den „Perückenständer“ habe ich heute Abend zu den gesammelten Dosen und Schachteln für unsere Enkelkinder gelegt. Damit ist für mich das Thema Krebs eigentlich abgeschlossen.

...Du solltest Deine Geschichte aufschreiben, meinte meine Schulfreundin Christina, als ich sie im Dezember nach ihrem 50. Geburtstag besuchte. Daran gedacht hatte ich schon öfter. Aber für wen? Im Internet gibt es sicher genügend Lebensberichte zu dem Thema. Mir war zwischendurch sogar schon einmal der Titel dieser Geschichte eingefallen. Fällt mir auch bestimmt wieder ein.

Auch wenn ich mich mit meinen eigenen Haaren noch nicht so ganz wohl fühle (wegen der Fehlstellung meiner Ohren), ist es vielleicht doch ein guter Anlass, meine Geschichte aufzuschreiben.

Sie ist somit kein Tagebuch, in dem die täglichen Gedanken festgehalten sind, sondern ein „Rückblick“ von den vergangenen zehn Monaten. Ich habe zunächst hintereinander den Ablauf aufgeschrieben, um auch aufzuzeigen, wie viel in der Zeit passiert ist. Das war natürlich sehr unübersichtlich. Ich finde den chronologischen Ablauf recht wichtig, deshalb sind die eingefügten Überschriften für eine bessere Übersicht eingefügt. Aber nicht immer passt der Text nur zu dem Thema in der Überschrift.

Reinhard meinte schon immer, dass ich meine Geschichte ins Internet stellen sollte. Wir haben noch genug Platz auf unserem Server. Nachdem ich im Internet nach weiteren Erfahrungsberichten von anderen betroffenen Frauen recherchiert hatte und kaum welche gefunden hatte, gefiel mir der Gedanke doch. Deshalb habe ich eine Woche Urlaub genommen, um die Geschichte fertig zu stellen. Das Wochenende reicht nicht dafür, dann bräuchte ich noch Monate dafür. Es gibt aus der Zeit verschiedene Fotos, die ich in die Geschichte eingefügt habe.

Ich habe diese Geschichte nicht nur für mich aufgeschrieben, um die „Sache zu verarbeiten“. Sie hat mich nicht derart belastet, wie viele Außenstehende vielleicht meinen. Sie könnte aber anderen betroffenen Frauen Mut machen, weil ich diese Erkrankung recht gut überstanden habe und aufzeige, dass das Leben weiter geht. Und sie ist gedacht für meine Familie und andere Interessierte, die mich in dieser Zeit begleitet haben. Nun ist dieser Rückblick doch sehr groß geworden, aber ich finde alles wichtig. Für Interessierte ohne Internet werden wir wohl diese Seiten ausdrucken.

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Aktualisiert am: 2017-03-01; 19:13:42
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