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Brustkrebs: Erlebt und aufgeschrieben von Barbara Luszcz.

Ein bisschen Alltag.

Ich war zwar noch krankgeschrieben, bin aber trotzdem am Dienstag zur Teamsitzung ins Amt gegangen. Da für die Woche darauf ein weiterer AG-Termin bezüglich unserer Organisation anstand, waren die bisherigen Erfahrungen von meinen Kollegen für mich sehr wichtig. Außerdem war ich ja nun über fünf Wochen nicht dort gewesen. Ich erzählte meinen Kollegen im Team noch mal kurz den Ablauf der letzten zwei Wochen und lernte unsere neuen Kolleginnen Bärbel und Nadine kennen.

Nachmittags um 17:00 Uhr hatte ich meine erste Anwendung Krankengymnastik und Lymphdrainage. Es war meine erste Lymphdrainage überhaupt und so hatte ich dazu noch einige Fragen. Es wurde mir auch hier gesagt, dass ich mich zukünftig vor Überanstrengung schützen muss, weniger Akten auf ein Mal tragen kann und mich vor einem Lymphödem hüten soll.

Woran merkt man ein Lymphödem? Ich sollte peinlich darauf achten, dass mein linker Arm nicht anschwillt. Dann wären regelmäßige Lymphdrainagen fällig, außerdem müsste man einen Drainagestrumpf tragen. Die Drainage selbst war sehr behutsam und tat nicht weh. Ich konnte mir gar nicht vorstellen, dass diese Streicheleinheiten etwas bewirken sollen.

Aber schließlich waren die ja die Fachleute. Die Krankengymnastik beschränkte sich auf leichte Bewegungsübungen der Arme, die noch nicht über Kopfhöhe gehoben werden sollten, weil die Narbe im Rücken doch noch sehr frisch war.


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Aktualisiert am: 2017-03-01; 19:41:04
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