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Brustkrebs: Erlebt und aufgeschrieben von Barbara Luszcz.

Durst und Körpergeruch.

Ich habe schon immer behauptet, dass bei meinen Vorfahren ein Kamel in der Linie vorhanden gewesen sein muss. Nicht was die Menge der Wasseraufnahme angeht, sondern das Auskommen mit wenig Flüssigkeit. Das war seit meiner ersten Chemo anders. Ich kochte mir inzwischen jeden zweiten Tag eine Kanne Tee, die ich zusätzlich zu meinem Kaffe auf der Arbeit trank.

Ich hatte eigentlich immer einen trockenen Mund und das Bedürfnis nach Trinken. Bei längeren Autofahrten hatte ich immer eine Flasche Wasser dabei. Ein wenig gegen den trockenen Mund halfen auch die Sanddorn-Bonbons, die ich mir auf Langeoog gekauft hatte. Dieses Phänomen kannte ich noch nicht an mir.

Bei jeder Chemo bekam ich ungefähr 2½ Liter Flüssigkeit, die rote sah man und die konnte ich auch riechen. Und nach meinem Empfinden schied ich diesen Geruch in der ganzen Zeit über die Poren wieder aus. Gepaart mit hochsommerlichen Temperaturen und Hitzewellen aufgrund der Wechseljahrbeschwerden konnte ich mich selbst kaum riechen. Da halfen auch kein Deo oder Parfüm.

Reinhard hat es allerdings nicht so empfunden.

Und auch mein Urin enthielt diese Duftnote, außerdem schäumte es dazu noch. Das hat sich aber nach Ende der Chemo wieder vollständig gegeben.


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Aktualisiert am: 2017-03-01; 20:09:01
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