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Prostatakrebs / Prostata-Karzinom

Es kann wichtig sein, meine Erkrankungen zu kennen, die vor der Diagnose auftraten.

Es soll ja sein, dass es Lebensweisen und Krankheiten gibt, die ein Prostata-Karzinom begünstigen sollen. Ich kann das nicht bewerten, muss aber im nachhinein feststellen, dass ich viele "ungesunde" Dinge zu mir genommen habe, die auch zu Krankheiten führten, die wiederum als Auslöser für diese Erkrankung herhalten müssen oder zumindest begünstigen.

Prostata.

Es fing damit an, dass ich im zarten Alter von etwa 56 Jahren zur Vorsorge-Untersuchung musste.

Sagte jedenfalls meine Frau zu mir. Also machte ich mich auf zum Urologen in Hannover.

Dort gab es dann die erste Überraschung. Meine Prostata war größer als dem Alter angemessen. Diese Erkenntnis gab den Ausschlag, eine weitere Untersuchung zu machen.

Als "IGEL"-Leistung, also auf eigene Kosten (etwa 25 Euro). Es handelte sich um den damals noch berüchtigten und auch umstrittenen PSA-Test.

Der lieferte zur allgemeinen Überraschung einen Wert von über 4,2. Das gefiel Dr. Peters nicht so richtig, aber er beruhigte mich: "Das kann auch eine Infektion sein, da nehmen wir mal ein Antibiotikum. Danach sehen wir, ob das erfolgreich war".

Gesagt, getan: Nach einer längeren Einnahmedauer (ich glaube, es waren mehr als 3 Wochen), wurde wieder ein PSA-Test gemacht, diesmal ohne "IGEL". Schließlich war da mal etwas gewesen ...

Und siehe da, der Wert war auf 0,3 gesunken: Also überhaupt kein Problem mehr (?).

Nun schlossen sich einige Jahre an, wobei es immer wieder gute Gründe (?) gab, nicht zur Vorsorge-Untersuchung zu gehen. Ist ja schließlich alles nicht so angenehm.

Augen.

Es fing damit an, dass mein Bildschirm kaputt war, ich konnte jedenfalls nicht mehr viel erkennen. Der Blick zum Kollegen, dessen Bildschirm nach Rückfrage ("Ja, der ist in Ordnung!") ergab, das ich auch dort nichts erkennen konnte, sagte mir: "Da ist etwas!". Also hin zum Augenarzt.

Bei der Augenärztin konnte dann nichts mehr festgestellt werden. Sie fragte mich nur: "Sind sie Diabetiker?", was ich verneinte. Einige Wochen später überzeugte mich meine Frau, dass es doch mal wieder Zeit für eine Vorsorge-Untersuchung war. Ich bekam relativ schnell einen Termin bei meinem Urologen Dr. Peters. Nach dem üblichen Prozedere sagte er mir: "Die Prostata ist immer noch zu groß, aber der Tastbefund ergab keine außergewöhnlichen Vorkommnisse". Ich war beruhigt, jedenfalls so lange, bis das Laborergebnis der Urinprobe vorlag. Ich sollte doch mal zu meinem Hausarzt gehe, ich hätte Zucker im Urin.

Nun ist das ja so: Ich war noch nie besonders schlank, als Kind wurde ich schon "Dickilein" gerufen. Zu dieser Zeit schleppte ich wohl so um die 130 KG bei 1,86 Meter Länge mit mir herum.

Und dieses schwarze Zucker-Gebräu aus den Vereinigten Staaten von Amerika habe ich natürlich auch literweise getrunken. Zu meiner Entlastung kann ich anführen, dass der tatsächliche Gehalt an Zucker damals noch nicht so bekannt war.

So begann meine Karriere als Diabetiker.

Um das Schilderung abzukürzen, es war schließlich nur ein Intermezzo: Durch die Umstellung der Ernährung, KEIN einziges Kola-Getränk oder Limonade mehr und sofortige Vermeidung sonstiger Zuckerbomben, verbunden mit einer Ernährungsberatung für Diabetiker erreichte ich in relativ kurzer Zeit (fast) normale HbA1c-Werte von 6,3.

Gleichzeitig verringerte ich mein Gewicht auf etwa 110-113 KG. Das konnte ich dann auch einige Zeit halten. Da ich ja nun (als Diabetiker!) regelmäßige Termine bei meinem Hausarzt hatte, der auch die gängige Vorsorge-Untersuchung (rektal mit dem Finger die Prostata abtasten) durchführte, gab es keine Notwendigkeit für mich, noch einmal beim Urologen vorzusprechen.

Aktuell (31.08.2016) bewegt sich mein Gewicht um 96 KG.

Und der HbA1c-Wert liegt deutlich unter 6.0. Und das zum Glück ohne Medikamente!

Was ist mit dem Knie los?

Irgendwann kamen die Probleme mit dem Kniegelenk. Nach einiger Zeit (Hyaluron-Säure, gespritzt; Akupunktur gegen Schmerzen; usw.) reifte der Entschluss, das Gelenk zu wechseln. Das zog sich aber auch schon über mehr als 10 Jahre hin.

Das wurde dann im Annastift in Hannover gemacht. Alles lief gut, daher kam direkt nach der OP die REHA-Anschluss-Heilbehandlung, die in Bad Eilsen in der Bückeberg-Klinik (kann ich in derartigen Fällen nur empfehlen!) durchgeführt wurde. Bei den dort durchgeführten Analysen bat ich den Chefarzt, doch bitte einen zusätzlichen PSA-Test zu machen, da ich schon einige Zeit ohne weitere Untersuchung durch das Leben lief.

(Um das mit dem Kniegelenk abzuschließen: Das Knie funktioniert viel besser, als ich befürchtete, aber nicht so gut, wie ich hoffte. Auf jeden Fall sind die Schmerzen so gering geworden, dass ich keine Medikamente dagegen brauche.)

Ergebnis des PSA-Tests.

Auch dieser von mir erbetene Test wurde durchgeführt, es gab eine dicke Überraschung.

In den letzten Jahren hatte sich etwas entwickelt, etwas unangenehmes. Der Test ergab einen Wert von über 10 (!), was bei weitem viel zu viel ist.

Ich sollte im ersten Anlauf meine REHA unterbrechen und sofort in eine Klinik, das muss sofort untersucht werden. Ich war auch überrascht, wollte aber die REHA nicht unterbrechen.

Also gab es einen Anruf bei Dr. Peters in Hannover. Den gab es nun nicht mehr, der hatte die Praxis aus Altersgründen an eine Ärztegemeinschaft weitergegeben. Also bekam ich dort einen Termin, der sich dicht an meine REHA in Bad Eilsen anschloss. Das funktionierte nur deswegen so gut, weil der Chefarzt der Kurklinik selber mit den Mitarbeitern der urologischen Gemeinschaftspraxis gesprochen hatte.


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Aktualisiert am: 2017-03-01; 12:11:29
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