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Prostatakrebs / Prostata-Karzinom

Allgemeines zu Vorsorge-Untersuchungen.

Es ist seit langem bekannt, dass auch Männer zur Vorsorge-Untersuchung gehen sollen, jedenfalls ab einem bestimmten Alter. Viele Männer drücken sich um diese Untersuchung mit irgendwelchen faulen Ausreden herum. Ich gehörte auch zu dieser Sorte. Meine Frau (und viele andere Frauen) sehen den Vorsorge-Termin aber als völlig normal an.

Da sind wir Männer eher feige!

Und diese Feigheit fordert einen hohen Preis. Prostata-Karzinome gehören zu den häufigsten Krebsarten beim Mann. Dabei kann, rechtzeitige Erkennung vorausgesetzt, durch mehrere Untersuchungssarten eine frühzeitige Behandlung bis hin zur Heilung erfolgen. Wird dieser Krebs zu spät erkannt (wenn er sich über die Prostata hinaus in andere Organe eingenistet hat), ist eine Heilung deutlich schwerer möglich.

Wenn "Mann" zu lange wartet, kann es zu spät sein. Das war es dann.

Meine Vorsorge-Untersuchung.

Nun war ich durch das Ergebnis beim PSA-Test wieder mal direkt fällig für eine Vorsorge-Untersuchung, diesmal mit ausführlicher Untersuchung der Prostata. Tastuntersuchung und Ultraschall (auch rektal) waren wieder einmal nicht sehr angenehm. Aber bei diesem PSA-Wert dringend notwendig.

Das Ergebnis: Das Ding ist zu groß, und im Ultraschall sieht man Dinge, die unbedingt mit einer Biopsie überprüft werden müssen (sagt der Urologe). Dazu war ich zu diesem Zeitpunkt aber noch nicht bereit.

Außerdem ergab der erneut durchgeführte PSA-Test einen Wert von nun 8,4, was mich erst einmal etwas beruhigte. In den letzten vier Wochen hat sich der Wert also etwas verringert! So dringend kann das denn doch alles nicht gewesen sein! Dachte ich jedenfalls.

Ich hatte erst einmal genug mit meinem Knie zu tun, jetzt also auch noch die Prostata.

Immerhin bekam ich ein Medikament, das entspannend auf die Prostata wirkt und zunächst einmal das pinkeln erleichterte.
Ich setzte also meinen dicken Kopf durch und verweigerte die Biopsie, was zur Folge hatte, dass es keine weitere Behandlung mehr gab, weil sie ja offenbar nicht mehr von mir gewünscht war.

Dabei merkte ich auch, dass der Urologe von meiner Weigerung, na, sagen wir einmal: "Nicht sonderlich erbaut" war. Das war mir zu diesem Zeitpunkt aber egal.

Ich musste schließlich erst mal das neue Knie in den Griff bekommen!

Und noch einmal länger darüber nachdenken, welche Auswirkungen die neue Verdachts-Diagnose für mein weiteres Leben hat. Und wie es weitergehen könnte. Und überhaupt musste ich mich erst mal informieren, welche Folgen eine Biopsie haben kann und wie sie gemacht wird.


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Aktualisiert am: 2017-03-01; 12:13:04
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