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Prostatakrebs / Prostata-Karzinom

Operation, wie und wann?

Welche Art der Operation belastet mich am meisten? Wie sind die Aussichten auf eine Heilung mit geringen / ohne Nebenwirkungen? Wann wird operiert?

Welche Art der Operation belastet mich am meisten?

Es gibt mehrere Verfahren. Da ich das Prostata Zentrum am Wohnort hatte und hier der da Vinci Operationsroboter verwendet wird, gab es eigentlich keine Alternative. Zugleich sind sich die Experten einig, dass diese Technik den Patienten am geringsten belastet. Sie sind sich aber auch einig, dass die Erfolge bei den etablierten Verfahren gleichwertig sind. Auch die Verweildauer im Krankenhaus unterscheidet sich nicht wesentlich.

Dann gibt es noch eine Reihe weiterer Verfahren, die von einigen Kliniken in Deutschland angewendet werden, die nicht von den Leitlinien erfasst sind. Diese müssen in der Regel selbst bezahlt werden. Diese haben auch bis jetzt erst geringe Fallzahlen. Das kam also für mich auch nicht in Frage.

Als Mitglied der gesetzlichen Krankenversicherung erhält man eine der vier in den Leitlinien festgelegten Behandlungsarten.

Wie sind die Aussichten auf eine Heilung mit geringen / ohne Nebenwirkungen?

Wenn ich die Aussagen aller Ärzte und Therapeuten (in der AHB) zusammenfasse, dann werden die Nebenwirkungen "schöngeredet". Es gibt Statistiken, denen man entnehmen kann, dass 20 - 40 Prozent der Männer, deren Prostata entfernt wird, an Inkontinenz und an Erektiler Dysfunktion lange oder dauerhaft leiden werden.

Andere Statistiken sprechen von bis zu 60 Prozent der Männer mit diesen Symptomen.

Wobei Inkontinenz einen Zustand bezeichnet, bei dem "Mann" komplett undicht ist oder nur gelegentlichen, ungewollten, Harnverlust hat. Oder nur in Stress-Situationen das Wasser nicht mehr halten kann. Je nach persönlicher Situation kommt man mit unterschiedlich dicken Vorlagen aus.

Die Erektile Dysfunktion bedeutet eigentlich nur, dass die Steuerung, genauer: die Stauung des Blutflusses im Penis nicht mehr richtig oder gar nicht funktioniert. Im Klartext: Keine Erektion mehr möglich. Das wird versucht, mit der "Nervenschonenden Operation", zu unterbinden, aber so richtig funktioniert das nicht. Jedenfalls nach meinen Erfahrungen.

Aus meiner Sicht ist eine radikale Prostatektomie ohne Nebenwirkungen nicht machbar, irgend etwas wird immer nicht so funktionieren, wie "Mann" es gewohnt war. Aber dafür ist man den Krebs los. Das ist doch auch etwas!

Wann wird operiert?

Ganz einfach: Zunächst erst mal nicht, weil der Operationsroboter (der Da Vinci) in der routinemäßigen Inspektion war, waren alle Termine abgesagt. Also musste ich auf die Überprüfung des Roboters warten.

In dieser Zeit (etwa zwei Wochen) kamen weitere Recherchen im Internet zum Roboter, weitere Formulare zum Ausfüllen und sonst viel zu lesen.

Endlich war es soweit: Es gab einen Termin für die Vorstationäre Aufnahme und für die Operation.


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Aktualisiert am: 2017-03-01; 12:31:34
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