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Prostatakrebs / Prostata-Karzinom

Vorstationäre Aufnahme im Krankenhaus.

Ich war pünklich im Krankenhaus und im Wartebereich hing ein Bildschirm, auf dem Informationsfilme über den da Vinci Roboter, Vorträge der Ärzte der Abteilung und animierte Filme, die die Operation beschrieben, gezeigt wurden. Diese Videos und die darin gemachten Aussagen waren eine gute Einstimmung auf die anstehenden Ereignisse. Dabei verging die Zeit, bis ich zu der Aufnahme konnte.

Das war ein Ereignis von mehr als 4 Stunden, das aber nur, weil alle Fragebögen weitgehend richtig ausgefüllt waren!
Es ging los mit den Daten zur Person, Krankenkasse, Wohnort, Telefon, also die Dinge, die einfach notwendig sind.
Dann wurde ein EKG angefertigt, Blut abgenommen (eine ordentliche Portion!), alles garniert mit weiteren Fragen zum allgemeinen Gesundheitszustand.

Die Anmerkung, dass ich ein Netzhautablösung im Auge hatte, sorgte für Aufregung, ob denn der Augeninnendruck korrekt sei, usw. Denn während der Operation liegt der Kopf mit 40 Grad Neigung nach unten, deshalb ist das mit dem Auge so wichtig. Das hatte ich aber vorher bei meiner Augenärztin abklären lassen.

Es folgte der Termin beim Narkosearzt, ob Allergien bekannt sind, ob bei vorhergehenden Operationen Komplikationen aufgetreten sind, und und ...

Dann kam es zum Treffen mit dem Operateur. Der wieder einige Einwilligungsformulare dabei hatte, die unterschrieben werden sollen. Da geht es um die Weitergabe persönlicher Daten an andere Abteilungen im Krankenhaus, an die Stellen, die mit der Studie befasst sind, um den zweiten Pathologen, die Krankenkasse und um weitere Stellen, an die ich nicht mehr erinnere.

Dann erfährt man noch, dass die Entfernung der Prostata bis zu 4 Zentimeter des Harnleiters einschließt. Und wo holt man sich das fehlende Stück? Ganz einfach, der Penis wird nach innen und die Blase nach unten gezogen, damit die Harnröhre wieder an der Blase angenäht werden kann. Führt also dazu, dass das gute Stück anschließend um bis zu 4 Zentimeter kürzer ist.

Merksatz: Geh' näher ran, er ist kürzer, als Du denkst!

Aber immerhin wurde bestritten, dass die amerikanische NSA das alles als Kopie erhält! (Das mache ich mit diesen Seiten lieber selber!)

Und so ziemlich zum Schluss wird einem noch eröffnet, dass alle Haare, ab der Brust nach unten, abrasiert werden müssen. So nebenbei wird auch erklärt, dass mein Bart die Narkose nicht erleichtert, weil das mit der Abdichtung der Beatmungsschläuche dann nicht so einfach ist. Also mein Angebot, den Bart als 3-Tage-Bart zu scheren.
Dann erkennt mich zwar meine Frau nicht mehr, aber die Narkose ist einfacher.

Zusammengefasst gesagt: Diese Vorbereitung und Befragung war umfassend, auch intim, aber sachlich durchgeführt und hinterließ einen sehr guten Eindruck auf den Patienten, nämlich mich!


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Aktualisiert am: 2017-03-01; 12:34:08
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