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Prostatakrebs / Prostata-Karzinom

Der nächste Tag im Krankenhaus.

9. 9. 2016

Irgendwann gibt es etwas zu trinken und auch zu essen?

Aber daran kann ich mich nicht so recht erinnern. Jedenfalls gab es erst einmal kein Aufstehen für mich. Ich wartete immer noch auf Schmerzen, die wollten aber nicht so recht kommen. Ich fühlte mich geschwächt wie nach einem richtigen Muskelkater im Bauchbereich.

Dann ging es weiter mit der Kontrolle, ob die Katheter richtig sitzen, austretendes Wundsekret entfernen und die Austrittsstelle wieder verstopfen, alles schmerzfrei. Super.

Irgendwann wurde mir gezeigt, wie ich die Beine bewegen sollte, um aus dem Bett zu kommen. Da die Kopfseite des Bettes mittels Motor aufgerichtet werden konnte, war das Aufstehen dann auch ohne große Komplikationen möglich.

Außer diesem komischen "Muskelkater" keine weiteren Schmerzen. Der Selbsttest ergab: Alle kritischen Nerven scheinen das heile überstanden zu haben. Die Beinbewegungen sind so, wie sie sein sollen. Die Augen machten auch mit und die anderen kritischen Sachen konnte ich nicht testen.

Das Gespräch mit Herrn Dr. Edeling (dem Operateur) ergab, dass ich etwas länger mit dem Blasen-Katheter leben muss, weil sich meine Prostata zu weit in die Blase ausgedehnt hatte und ich deshalb einen längeren Heilungsprozess brauche. Ansonsten wäre die Operation ohne größere Probleme durchgeführt worden. Der Blutverlust war gering, wie es bei dieser Art der OP mit dem da Vinci ja auch sein sollte.

Nun war es sicher: Meine Prostata und ich gehen zukünftig getrennte Wege!


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Aktualisiert am: 2017-03-01; 12:41:26
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