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Prostatakrebs / Prostata-Karzinom

Wieder zu Hause.

Dort vor dem Spiegel sieht man dann, dass der Unterleib erhebliche "Blaue Flecken" hat, eben so der Penis und der Hodensack (Skrotum). Aber immer noch tut nichts so richtig weh. Erstaunlich, wenn man die Farbgebung sieht!

Na gut, so richtig fit bin ich immer noch nicht, der Muskelkater ist immer noch da. Kein Fieber, keine Schmerzen, noch kein Problem beim Sitzen oder Stehen, inzwischen nur noch geringste Blutungen aus dem Penis neben dem Katheter.

Blutungen und Schwellungen bis zum 18. 9. 2016

In dieser Woche lief zunächst alles so, wie es mir vorher erklärt wurde.

Dann allerdings traten kleinere Blutungen auf, etwa 1-2 ml. Wenn ich mich auf die Toilette setzte und weisungsgemäß die Beckenmuskulatur entspannte, dann spürte ich dieses Blut neben dem Katheter im Penis aufsteigen. Da das so nicht vorgesehen war, fuhren wir in die Klinik.

Dort wurde ein Ultraschall des Unterbauches gemacht, verbunden mit der Aussage, dass diese Blutungen nicht so schlimm seien und ich sollte mir mal keine Sorgen machen.

Diese machte ich mir aber trotzdem, denn wenn die Naht zwischen Blase und Harnröhre inzwischen verheilt gewesen wäre, sollte dort kein Blut mehr austreten. Na gut, ich hatte das Ganze im Krankenhaus vorgestellt und musste also weiter damit leben. Immerhin hatte ich mir überlegt, wenn dort Blut austritt, können keine Keime dort eindringen, die werden ja auch gleich wieder ausgespült! Man redet sich das ja auch immer wieder etwas schön!

Es naht das Wochenende. Das begann mit einem langsamen, aber stetigen Anschwellen des Skrotum, mit gefühltem Druck im Unterbauch, und wurde immer stärker. Das führte letztlich dazu, dass ich nur noch breitbeinig gehen konnte, mittig war einfach zu wenig Platz.

Nachdem ich herausfand, dass man im liegen das Skrotum samt Inhalt (die Hoden waren auch geschwollen) nach oben heben kann, so dass der Zug auf den Damm verringert wird, gingen die Probleme mit dem Druckgefühl wieder zurück. Am Sonntagabend verringerte sich die Schwellung etwas, das Paket war insgesamt wieder leichter zu tragen!

Die zuletzt genannte Entwicklung war aber in der Klinik angesprochen worden (Schwellungen in Unterbauch und Genitalbereich) und wurden von mir hingenommen, ist halt nicht zu ändern. Was wirklich schade war: Es gab keinen Hinweis auf das Hilfsmittel "Sitzring", der das Sitzen erheblich erleichtern kann. Dieses Hilfsmittel wurde mir erst in der AHB vorgestellt.

Was den Umfang der Schwellung angeht: Das Skrotum passte gut in beide Hände, also ganz schön groß! Derart dick war das bei früheren Stürzen mit dem Fahrrad nie geworden.

Die Nacht zum Montag war geprägt von der Angst, zu verschlafen. Denn um 9 Uhr sollte ich auf Station im Krankenhaus erscheinen, damit geprüft werden kann, ob alles so weit verheilt ist, dass der Katheter entfernt werden kann.


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Aktualisiert am: 2017-03-01; 12:44:52
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