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Rom 2006 Eindrücke

Bärbel und Reinhard F. Luszcz, 22.04.- 29.04.2006

Dies ist ein Bericht über eine Reise nach Rom!

Hier geht es zu den Bildern!


Wir hatten zum ersten Mal komplett Flug (http://www.hlx.com) und Hotel Dolomiti, Via San Martino della Battaglia 11, 00185 - Roma (über: http://us.venere.com) im Internet gebucht und waren doch gespannt, ob alles klappt.

Um es vorweg zu nehmen: Die Buchungen haben vollständig funktioniert, die Anreise, das Hotel und die Abreise liefen so ab, wie es im Internet beschrieben und gebucht war. Und die selbst ausgedruckten Buchungsbestätigungen wurden an den entsprechenden Stellen anstandslos anerkannt. Man kann tatsächlich eine komplette Reise im Internet buchen. Es funktioniert wirklich!

Tipps für Rom-Besucher auf Grund eigener Erfahrungen:

Vom Flughafen Ciampino nach Termini (Rom Innenstadt)

Die meisten Fluggesellschaften weisen auf den Anbieter Terravision hin, der auch einen Ticketschalter im Ankunftsgebäude hat. Beim Ticketkauf muss man die Bordkarte vorlegen und kann auch gleich die Rückfahrkarte kaufen, je Fahrt 8,00 Euro/Person. Die Busse stehen unübersehbar direkt am Ausgang. Ca. 100 m weiter steht der Anbieter SIT an der Bushaltestelle, der Sie genau so bequem für 6,00 Euro/Person zum Termini bringt. Von dem Versuch, mit Öffis (Bus und S-Bahn) zum Termini zu fahren, wurde uns von Rom-Kennern zu recht abgeraten. Wegen der überfüllten Busse und S-Bahnen ist man als Neuankömmling allen Risiken ausgeliefert. Die o.g. Anbieter fahren direkt ohne Halt zum Termini, den "Luxus" sollte man sich als Rombesucher einfach nur gönnen.

Öffentliche Verkehrsmittel

Die Buslinien haben (natürlich) den Endpunkt der Linie im Display. Wer sich nicht auskennt, ist da schon leicht überfordert. Wir hatten das Glück, in der Nähe vom Termini zu wohnen und haben somit notfalls jeden Bus nach Termini genommen. Es gibt einen Busfahrplan für 6,00 Euro zu kaufen, der vielleicht zu empfehlen ist, wenn man nicht in der Nähe vom Termini wohnt.

Fahrkarte für Touristen

Rom lässt sich relativ gut mit Öffis erkunden. Damit man nicht jedes Mal eine Fahrkarte (wo auch immer, aber nicht im Bus) kaufen muss, empfiehlt sich das Touristen-Ticket für 3 oder 7 Tage. Damit können Busse, Metro und div. Straßenbahnen, die es auch gibt, benutzt werden. Die Tickets gibt es in den Metro-Stationen oder in jedem Tabakladen und sie müssen vor der ersten Fahrt durch den Automat gesteckt werden, danach nicht wieder.

An den Haltestellen gibt es keine Pläne mit Abfahrtzeiten, weil die sowieso nicht eingehalten werden können. Die Römer verbringen 1/4 des Tages im Straßenverkehr. Entweder sie warten auf den Bus oder sie stehen mit dem Auto oder Mofa im Stau. Grundsätzlich "gewinnt" derjenige, der bewußt losgeht bzw. losfährt. Insgesamt erscheint der Straßenverkehr für Besucher extrem chaotisch, doch irgendwie funktioniert es. Die Fahrer der Krankenwagen müssen unserer Meinung nach eine Kamikase-Ausbildung haben, so wie die sich durch den Verkehr arbeiten.

Stadtrundfahrten

Wir hatten geglaubt, am Termini eine übersichtliche Auswahl von Stadtrundfahrten vorzufinden. Da alles nur in italienisch angeboten wird, gestaltete sich das etwas schwierig. Auf Nachfrage nach deutscher Übersetzung telefonierte der Kioskbesitzer und es erschien ein deutschsprechender Italiener, der uns verschiedene Vorschläge mit der Aufzählung von Vor- und Nachteilen präsentierte. Wir haben uns dann für die GLT (Green Line Tours) entschieden, die im nachhinein doch nicht so flexibel wie die überall herumfahrende Linie 110 (rote Doppeldecker, oben offen) herausstellte. Es gibt jedenfalls eine Stadtkarte und eine deutsche Stadtführung mit Kopfhörer vom Band, auch von der Linie 110. Insgesamt ist dieser Punkt nicht so professionell organisiert, wie man sich das in einer Weltstadt wünscht.

Italienisches Frühstück

Bei der Suche im Internet nach einem geeigneten Hotel ist uns in der Bewertung zu den Hotels immer wieder aufgefallen, dass das schlechte Frühstück moniert wurde. In unserem Drei-Sterne-Hotel Dolomiti, Via San Martino della Battaglia 11, 00185 Roma wurde auch auf ein internationales Frühstück hingewiesen. Aber die Italiener frühstücken nun mal anders als wir Deutschen. Es gab süße Teilchen, süße Brötchen abwechselnd mit normalen weißen Brötchen, dazu Butter, Marmelade und scheiblettenähnlich eingepackte Käsescheiben, die sich nach dem Auspacken aus der Folie fließend über das Brötchen ergossen. Dazu gab es noch Joghurt, zwei Sorten Cornflakes und frisches Obst auf Wunsch. Dafür wurde der Cappuchino frisch zubereitet, so viel man wollte. Also, Wurst aufs Brot oder Rührei mit Speck wird man in italienischen Drei-Sterne-Hotels wohl nicht finden.

Restaurants

Zu den Preisen auf der Speisekarte kommen immer noch zusätzlich 2-3 Euro für das Brot sowie 10% der Endsumme für den Service. Insgesamt machten wir aber nur gute Erfahrungen und die Restaurants sind unserer Meinung nach besser als ihr Ruf. Natürlich muss man in der Innenstadt mehr bezahlen als etwas außerhalb. Und die Pizza schmeckt einfach besser als hier. Unser "Stammlokal" Pizzeria al 39, Via Palestro, 39/a - 41/a, 00185 Roma, war in der nächsten Seitenstraße vom Hotel, wir zahlten für 1 Liter Hauswein 3,00 €, für 1 Liter Wasser 1,50 €. Das war allerdings extrem günstig.

Besichtigungen

Um es vorweg zu nehmen, wir hatten keine Museumsbesuche geplant. Gerne hätten wir uns den Petersdom angesehen, doch das hat bei vier Versuchen nicht geklappt. Näheres dazu bei den Kommentaren zu den Bildern. Beim Kolosseum war die Schlange auf den ersten Blick relativ kurz, deshalb reihten wir uns ein. Dann stellten wir fest, dass für ca. 500 vor uns wartende Besucher 3 Kassen geöffnet hatten und wir eine Wartezeit von ca. 1 Stunde einplanen mussten. Dazu hatten wir schlichtweg keine Lust. Man kann aber die Karten in der Stadt kaufen und geht dann an der Warteschlage vorbei.

Die 2,5 km! lange Schlange vor dem Museum Vatikan machte auch keine Lust auf die Sixtinische Kapelle. In Gesprächen mit anderen Besuchern erfuhren wir, dass bei Besichtigungen ein frühzeitiges Anstellen (der Petersdom ist ab 7:00 Uhr geöffnet) die Wartezeiten verkürzt. Dazu waren wir allerdings nicht bereit, wir haben Rom auch ohne Museumsbesuche gut überstanden.

Öffentliche Toiletten

Gibt es nur sehr wenige, überwiegend in den Metrostationen, teilweise vollautomatisch gegen Entgelt. Dazu noch auf dem Piazzo Spagna (spanische Treppe), Piazza Di Silvestro und Piazza San Giovanni in Laterano sowie auf dem Gianicolo-Hügel beim Garibaldi-Reiterstandbild (Treppe hinunter). Beim Kolosseum ist uns bewusst kein Hinweis auf öffentliche Toiletten aufgefallen.

Kirchen

Eine prächtiger als die andere. Die meisten Aussenfassaden ließen die Pracht dahinter nicht ahnen. Wir haben jede geöffnete Kirche, die auf unserem Weg lag, besichtigt und wenn echte Kerzen zur Verfügung standen, auch welche angezündet. In vielen Kirchen gibt es allerdings nur noch elektrische Kerzen, die per Zeitschalter eingeschaltet werden. Das hat uns persönlich nicht gefallen. Wir haben in den Kirchen grundsätzlich nicht fotografiert.

Abreise, Bus vom Termini zum Flughafen

Dort, wo die Busse vom Flughafen ankommen (links vom Termini), fahren sie auch wieder ab. Dort stehen auch mehrere Anbieter zur Auswahl, die Karten können direkt am Bus gekauft werden. Man braucht also bei der Ankunft nicht gleich die Rückfahrt zu buchen. Die Busse fahren alle 30 - 45 Minuten ohne Halt direkt zum Flughafen. Das ist sehr ordentlich organisiert.

Kommentare zu den Fotos

Wir haben bewusst auf ausführliche Erläuterungen zu den einzelnen Objekten verzichtet, die sind in jedem Reiseführer nachzulesen. Und verstanden haben wir die in den Reiseführern aufgeführten Sehenswürdigkeiten auch erst richtig, nachdem wir sie selbst gesehen haben. Vorher konnten wir mit den Namen (ausser denen, die jeder kennt, auch ohne sie gesehen zu haben) nicht viel anfangen.

Danke

an meine Kolleginnen Alex und Agnes, die uns ihre Reiseführer zur Verfügung gestellt haben. Und an alle, die uns Tipps von ihren Romreisen mit auf den Weg gegeben haben.

Es war eine schöne und streßfreie Woche, weil wir genügend Zeit hatten, die Stadt nach unseren Vorstellungen zu erkunden. Trotzdem sind wir die ersten drei Abende nach dem Abendessen in einen tiefen Erschöpfungsschlaf gefallen, das Nachtleben fand für uns nur einen Abend mit einer Fahrt im Linienbus durch das nächtliche Rom statt.

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Die hier gezeigten
Bilder wurden im April 2006 aufgenommen.

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